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10.09.2021, 11:06 Uhr
3. Werkstattverfahren zur Neugestaltung des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks
Berlin als Sportmetropole denken

Gestern fand die 3. öffentliche Werkstatt zur Neugestaltung des Jahn-Sportparks statt. Interessierten Bürgerinnen und Bürgern wurden drei verschiedene Planungsmodelle vorgestellt, die nach den zwei vorangegangenen Werkstattverfahren überarbeitet wurden.

Wir als CDU und die Sportvereine favorisieren weiterhin die Variante des leicht gedrehten Neubaus an derselben Stelle. Nur so kann der Jahn-Sportpark zu dem Leuchtturmprojekt werden, das Berlin als wachsende Sportmetropole so dringend braucht.


Eines der Modelle sieht weiterhin den Abriss des alten und den Bau eines neuen Stadions an anderer Stelle im Sportpark vor. Die Fläche des alten Stadions soll künftig als inklusive Begegnungsstätte für den informellen Sport nutzbar sein. Unklar ist bisher, wie viel mehr dieses Szenario kosten würde.

Das zweite Modell stellt den Erhalt und Umbau des alten Stadions dar. Außerdem soll eine Grünfläche als multifunktionale Fläche für den informellen Sport nutzbar sein. Dafür würde aber ein Großfeld wegfallen, welches von den Sportvereinen dringend benötigt wird.

Die dritte Idee, die uns vorgestellt wurde, sieht den Abriss und Neubau des Stadions an gleicher Stelle vor. Neu wäre die Ausrichtung des Stadions in Richtung Eberswalder Straße, sodass zwischen der Max-Schmeling-Halle und dem Cantian-Stadion neue Flächen für weitere Sportplätze entstehen würden und das Stadion bereits von der Eberswalder Straße sichtbar wäre. Außerdem würde es ein zusätzliches Großfeld geben. Für den informellen Sport entstünde eine Freifläche im Zentrum des Parks.

Identitätsstiftende Merkmale, wie bspw. die Lichtmasten, sind in alle Modelle integriert worden. Auch Lärmschutz und die problematische Verkehrssituation für Besucher und Anwohner wurde von allen Planungsteams mitgedacht.
Die Anreise mit den ÖPNV und die Entlastung der Parkräume für die Anwohner muss ein wichtiges Ziel dieses Parkneubaus sein.

Ich stehe weiterhin für die Variante des Neubaus an gleicher Stelle. Die Stadt braucht dieses Bekenntnis zu einem inklusiven Sportpark, bei dem alle Belange abgedeckt sind. Die Schaffung von weiteren Sportflächen für den informellen Sport aber ganz besonders für den Vereinssport sind unerlässlich.
Auch in Zukunft werde ich die Entwicklung dieses wichtigen Areals intensiv verfolgen. Ob es dabei bleibt, dass eine Entscheidung noch in dieser Legislatur getroffen werden soll, wurde am gestrigen Abend nicht mitgeteilt.