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28.05.2019
Spaziergang durch den Kiez in Pankow
Im Austausch mit den Anwohnern und Vertretern der Bügerinitiative "Grüner Kiez Pankow"
Heute habe ich mich in meiner Funktion als Pankower Wahlkreisabgeordneter mit Vertretern der Bürgerinitiative "Grüner Kiez Pankow" und einer Arbeitsgemeinschaft aus Anwohnern, die sich mit den Plänen der Nachverdichtung in der Mendelstraße und dem Stiftsweg befassen, getroffen. Die Initiative hat sich im Frühjahr dieses Jahres gegründet und fordert ein Bürgerbeteiligungsverfahren bei den Bauplänen der Gesobau in den Hinterhöfen der Ossietzkystraße, Kavalierstraße, Wolfshagener Straße und Am Schloßpark. Wir machten einen Spaziergang durch den Kiez, damit ich mir ein Bild der Situation direkt vor Ort machen konnte.
In dem Kiez soll laut dem neuen Stadtentwicklungsplan Wohnen 2030 gezielt nachverdichtet werden, um günstigen Wohnraum zu schaffen. In der Mendelstraße sind bereits 350 neue Wohnungen entstanden. Viele weitere sollen folgen.

Ein weiteres Problem ist die Auslastung der Infrastruktur im Kiez. Während es für die Nachverdichtung bereits konkrete Pläne gibt, scheint der Ausbau der sozialen und technischen Infrastruktur nicht angemessen berücksichtigt zu werden. Den Anwohnern fehlen Schulen, Kitas, Spielplätze, Fahrradwege und Parkplätze. Auch die vom Land gestellten Mittel für die Instandhaltung der Mendel-Grundschule werden nicht eingesetzt und der geplante Bau des Pankower Multifunktionsbads wirft infrastrukturelle Fragen auf, die geklärt werden müssen.

Es ist klar, dass neue Wohnungen in Berlin und vor allem im schnell wachsenden Pankow dringend benötigt werden. Die Entwicklung der Infrastruktur darf dabei allerdings nicht vergessen und muss verbindlich mitgeplant werden.

Sowohl auf Bezirks-, als auch auf Landesebene werden wir hierzu weiterarbeiten. Zunächst einmal werde ich mich für umfassendere Informationen einsetzen. Ich werde das Verfahren und den Kiez auch zukünftig beobachten und stehe den Anwohnern gerne weiterhin als Ansprechpartner zur Verfügung.
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