Hintergrund
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02.05.2019
Gemeinsames Engagement für den S- und U-Bahnhof Pankow
Beitrag der Berliner Woche zum Runden Tisch
Der Pankower Redakteur Bernd Wähner berichtete in dieser Woche über unser Engagement rund um den S-Bahnhof Pankow. Ich wurde im vergangenen Jahr durch verschiedene besorgte Bürger auf die Situation am Bahnhof aufmerksam. Die Anwohner beklagen die Verschmutzung des Bahnhofs und die wachsende Trinkerszene auf und um den Bahnhof, mitverursacht durch viele Obdachlose. Durch einen vor-Ort-Termin kam ich auch mit den Gewerbetreibenden am Gabartyplatz ins Gespräch, die sich zum Teil durch eigenes Sicherheitsprsonal schützen. Auch stellte ich eine Schriftliche Anfrage zu dem Thema. Schnell wurde klar, dass in Zusammenarbeit mit allen Akteuren eine Lösung zur Verbesserung der Situation gefunden werden muss.

Gemeinsam mit Stefan Gelbhaar und Andreas Otto lud ich daher zum ersten Runden Tisch zur Situation am S- und U- Bahnhof Pankow ein. Anwohner, Vertreter der S-Bahn, BVG, Polizei, des Ordnungsamts, sowie karitativen Einrichtungen kamen mit uns im Franziskanerkloster in der Nähe des Bahnhofs zusammen. Zu Beginn hatte jeder Teilnehmer die Gelegenheit, die Situation des Bahnhofs aus seiner Sicht zu schildern. Es wurde deutlich, dass niemandem genau bekannt ist, wie sich die Klientel am Bahnhof und Gabarty-Platz zusammensetzt. Sicher ist aber, dass eine Vertreibung der Obdachlosen keine langfristige Lösung darstellt. Eines der Ziele ist daher, mit Vertretern der Caritas und Zivilpolizisten, die Obdachlosen vor Ort kennenzulernen und ihnen entsprechende Hilfsangebote zu schaffen. Beim nächsten Runden Tisch sollen die Ergebnisse ausgewertet und weitere Lösungsansätze erarbeitet werden, um den Bahnhof und den Gabarty-Platz zu einem sicheren Ort für alle zu machen.
Den Artikel der Berliner Woche dazu finden Sie hier .
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