Gedenken an den Widerstand gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft

Jahrestag des 20. Juli 1944 in Würde begangen

In Vertretung der Präsidentin des Abgeordnetenhauses von Berlin hatte ich die Ehre, an der Gedenkveranstaltung zum 82. Jahrestag des 20. Juli 1944 im Berliner Bendlerblock teilzunehmen. Es eine dauerhafte Aufgabe unserer Erinnerungskultur, an die Schrecken des Nationalsozialismus zu erinnern und immer wieder die Notwendigkeit deutlich zu machen, Widerstand gegen menschenverachtende Ideologie und Totalitarismus zu leisten.

Eine am Gedenkort eingelassene Bodenplatte bringt die Intention des Gedenkens auch heute noch zeitgemäß auf den Punkt: „Ihr trugt die Schande nicht, Ihr wehret euch, ihr gabt das große ewig wache Zeichen der Umkehr opfernd euer heißes Leben für Freiheit Recht und Ehre.“ Wachsamkeit und Mut zum Schutz von Freiheit und Demokratie sind fortwährend die Tugenden, die Gesellschaft und Politik immer wieder aufbringen müssen.

Dies wurde auch in den Redebeiträgen deutlich. Das Grußwort zur Veranstaltung wurde von unserem Berliner Bürgermeister und Finanzsenator Stefan Evers überbracht. Die Ansprache hielt Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Als Mitglied des Präsidiums legte ich in Vertretung unserer Parlamentspräsidentin einen Kranz nieder. Wir sind voller Achtung vor den mutigen Angehörigen des Widerstands.