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15.01.2020
Aufarbeitung und Sichtbarmachung des Unrechts der SED-Diktatur
Fraktionssitzung auf dem Campus für Demokratie
An keinem anderen Ort in Berlin wird die Unterdrückung der Bevölkerung und der Sieg der Freiheit über die Repression so deutlich wie in der Stasi-Zentrale in der Normannenstraße. Vor genau 30 Jahren besetzten mutige Bürger in der DDR die Stasi-Zentrale. Mit der Forderung „Freiheit für meine Akte“ leisteten sie einen entscheidenden Schritt zum Niedergang des SED-Regimes und zur Sicherung der Stasi-Akten. 
Ursprünglich war nicht geplant, die Akten der Bevölkerung zugänglich zu machen, doch bald setzte sich die Erkenntnis durch, dass die Menschen, die Opfer von Gewalt und Unterdrückung, selbst das Recht haben sollten, über ihre Geschichte zu entscheiden – ein historisch einmaliger Vorgang. Die Öffnung der Archive war und bleibt ein entscheidender Schritt zur Aufarbeitung der DDR und seines staatlichen Unrechts sowie zur Erlangung einer echten Wiedervereinigung.

Die CDU-Fraktion setzt sich entschieden dafür ein, die ehemalige Stasi-Zentrale zu einem Campus der Demokratie zu entwickeln, denn die damals errungene Freiheit der Menschen in der DDR ist nicht selbstverständlich und muss ständig neu verteidigt werden. Ein Campus der Demokratie kann auf der Basis der Kenntnis über die vergangene Unfreiheit entscheidende Beiträge für unser Verständnis von Demokratie und Freiheit für das heute und morgen leisten.
Unser Ortsverband Schönhauser Allee hat seine Arbeit in diesem Jahr unter das Leitmotiv „Freiheit“ gestellt und wird als ein Baustein dieser Arbeit im Laufe des Jahres einen gemeinsamen Besuch organisieren.
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