Hintergrund
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10.12.2019
Umstellung der IT-Strukturen im Fokus
Vor-Ort-Termin im Bezirksamt Pankow
Immer wieder beschäftigt mich als Sprecher für E-Government die Frage nach der Digitalisierung der Berliner Verwaltung. Nachdem es zuletzt einen Cyberangriff auf das Kammergericht sowie einen Datenverlust bei der Umstellung auf Windows 10 bei der Polizei gab, war ich wieder im Bezirksamt Pankow zu Gast, um mich konkret vor Ort über die aktuellen Entwicklungen zu erkundigen. Ich danke Stadtrat Dr. Torsten Kühne und Herrn Ibsen, Leiter des Fachbereichs "Informations- und Kommunikationstechnologie", für die Einblicke!
Zum 1. Januar 2023 soll die berlinweite E-Akte in Betriebt genommen werden. Doch zunehmend zeigen sich Probleme bei der Umsetzung: Oftmals fehlt es an Personal, Soft- und Hardware sowie einem koordinierten Vorgehen auf Landesebene. Dabei ist das Aufsetzen des Berlin-PCs und die Einführung der E-Akte ein so zentrales Projekt, das von der zuständigen Landesregierung unbedingt priorisiert werden muss.

Freie Stellen, fehlende Spielräume bei einer besseren Bezahlung von dringnd benötigten Fachkräften, Lieferengpässe bei der Hardware und Probleme bei Software-Updates waren deshalb auch Themen bei meinem Gespräch im Beezirksamt Pankow. Gleichzeitig wurde deutlich, mit wie viel Engagement die Mitarbeiter vor Ort für funktionierende Strukturen rund um die Bezirks- und Bürgerämter arbeiten - ein herzliches DANKE hierfür!

Nicht zuletzt habe ich mich nach dem Sachstand der Einführung der Dokumentenprüfgeräte erkundigt. Die Lieferung an das Bezirksamt sollen noch in diesem Jahr erfolgen - ab Frühjahr sollen sie dann auch in Pankow endlich (nach fünf Jahren!) im Einsatz sein. Ich werde im Mai erneut in die Fröblstraße kommen und freue mich darauf, dann hoffentlich einen erfolgreichen Abschluss der Einführung der Dokumentenprüfgeräte vor Ort im Einsatz zu sehen!
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